Was der Lernhelfer macht
Deine Lehrenden laden jede Woche Folien, PS-Unterlagen und Onlinetests in OLAT. Der Lernhelfer holt das alles automatisch ab (mit einem Windows-PC oder Mac; ohne Computer lädst du die Dateien selbst hoch) und macht daraus pro Fach eine Wochenausgabe:
- Auf einen Blick: was zuletzt dran war, was als Nächstes kommt, was bis wann fällig ist.
- Zusammenfassung der letzten Einheit: der Stoff aus den Folien, ausführlich und verständlich.
- Nächstes Proseminar mit Aufgaben, Abgaben und dem laufenden Onlinetest, dazu Übungsaufgaben mit aufdeckbarer Lösung.
- Nächste Vorlesung mit kurzem Ausblick.
- Lexikon: die wichtigsten Begriffe als Karteikarten zum Abfragen.
- Fragen zur Ausgabe: ein kurzer Chat, der nur die Unterlagen dieses Fachs kennt.
Dazu kommen die Seite Heute mit deinen Fristen, der Woche und einem Chat für alle Fragen rund ums Studium, ein Kalender mit deinem Stundenplan, der Fristen auch ins iPad übernimmt, und ein Überblick über alle Onlinetests. Was in den Unterlagen nicht steht, erfindet der Lernhelfer nicht, sondern sagt es.
Was der Lernhelfer ist und was nicht
Der Lernhelfer ist ein Lernwerkzeug für dich allein. Er hilft dir, den Stoff zu verstehen, zu üben und deine Woche zu organisieren. Leistungen, die du selbst erbringen sollst, erbringt er nicht für dich.
Das ist er
- eine Lernhilfe: Zusammenfassungen deiner Unterlagen, Erklärungen, Übungsaufgaben, Karteikarten, Probeklausuren;
- ein Organisationswerkzeug: Stundenplan, Fristen, Onlinetests im Überblick, Notentracker;
- ein Übungspartner für Vorträge, mit Rückmeldung nach festen, öffentlich nachlesbaren Kriterien;
- ein unabhängiges, privates Projekt eines Studenten der Wirtschaftswissenschaften in Innsbruck.
Das ist er nicht
- Kein Angebot der Universität Innsbruck, von ihr weder beauftragt noch geprüft oder empfohlen, und kein Produkt von OLAT bzw. OpenOLAT. Die Namen stehen hier nur, damit klar ist, womit er zusammenarbeitet.
- Kein Werkzeug zum Schummeln. Er trägt nichts in OLAT ein, speichert und schickt dort nichts ab, beendet keinen Test und schreibt keine Abgaben für dich. Zu Onlinetests zeigt er Lösungswege nur an Übungsaufgaben mit anderen Zahlen; Ergebnisse der Originalaufgaben nennt er nicht.
- Kein Ersatz für Lehrveranstaltung und Lehrende. Die KI kann sich irren. Was in OLAT, im Syllabus oder von deinen Lehrenden kommt, gilt immer.
- Keine offizielle Bewertung. Notenprognose, Probeklausur, Vortragsanalyse und Sprachniveau nach GER sind Einschätzungen zum Üben, keine Noten und keine Zertifikate.
- Keine Tauschbörse. Deine Unterlagen bleiben in deinem privaten Speicherin deinem Konto; niemand sonst sieht sie, und der Lernhelfer gibt sie nicht weiter. Folien sind urheberrechtlich geschützt und nur für dich.
- Kein Zugang zu deinem Uni-Konto. Dein OLAT-Passwort sieht der Lernhelfer nie; einloggen tust du dich selbst.
Deine Verantwortung
Ob und wie du KI nutzen darfst, legt jede Lehrveranstaltung selbst fest, meist im Syllabus (er steht auch in den Stammdaten jeder Wochenausgabe). Bei Prüfungen, Präsenztests, Onlinetests und Abgaben gelten diese Regeln auch für den Lernhelfer: Wo KI oder andere Hilfsmittel nicht erlaubt sind, nutzt du ihn nicht. Wer eine Beurteilung erschleicht, etwa mit unerlaubten Hilfsmitteln, riskiert, dass die Universität sie für ungültig erklärt; der Antritt zählt trotzdem (§ 73 Universitätsgesetz).
Für Lehrende und die Universität
Der Lernhelfer arbeitet nur mit dem, was eine Studentin oder ein Student ohnehin in OLAT sieht, und nur für diese eine Person. Er greift nicht in OLAT ein, trägt keine Antworten ein und gibt keine Unterlagen weiter. Fragen, Bedenken oder Hinweise, dass etwas nicht passt, gerne an die Adresse im Impressumüber github.com/xnik243: Ich antworte zeitnah und ändere, was nötig ist.
Konto und Tarife
- Konto: Unter Konto mit E-Mail und Passwort registrieren und die Adresse über den Link in der Mail bestätigen. Base ist kostenlos und bleibt es.
- Unterlagen aus OLAT: Unter Konto das Programm für deinen Windows-PC oder Mac laden, siehe Der Abgleich am PC oder Mac. Danach kommen deine Unterlagen von selbst. Nur mit iPad oder Handy lädst du sie selbst hoch, siehe Mit iPad oder Mac.
- Base bringt die Wochenausgabe für jedes Fach und den Überblick über die Onlinetests. Pro dazu Kalender, Word-Power-Transkript und Vortragsanalyse, Ultra zusätzlich alle Fragen an die KI und Lösungswege zu den Onlinetests.
- Ausprobieren: Einmal pro Konto gibt es 24 Stunden Ultra gratis, ohne Zahlungsdaten.
- Bezahlen: Unter Tarife wählen und per Überweisung oder PayPal mit dem angezeigten Verwendungszweck zahlen. Kein Abo: Nach der Laufzeit geht es von selbst mit Base weiter.
- Freunde einladen: Mit deinem Link unter Konto zahlen Freunde im ersten Monat weniger, und du bekommst denselben Rabatt, sobald sie zahlen.
Was du brauchst
- Einen Windows-PC oder Mac (auch Laptop). Er holt die Unterlagen aus OLAT, weil der OLAT-Login den Authenticator braucht. Ohne Computer geht es auch: Dann lädst du die Unterlagen selbst hoch, siehe Mit iPad oder Mac.
- Ein Gerät zum Lesen: iPad, Handy oder derselbe PC. Die App läuft im Browser, nichts zu installieren.
- Etwa 5 $ Guthaben für die KI, zahlbar mit Karte. Das reicht für ein ganzes Semester.
- Ein kostenloses GitHub-Konto als privaten Speicher. Das legst du beim Einrichten an.
- 15 Minuten und dein OLAT-Login mit Authenticator.
Einrichten in vier Schritten
Öffne xnik243.github.io/lernhelfer am Windows-PC oder Mac in Chrome. Die App startet direkt bei Einrichten; dort steht bei jedem Schritt, ob er erledigt ist.
1. KI-Guthaben verbinden
- Auf „Mit OpenRouter verbinden“ tippen. OpenRouter ist der Dienst, über den die KI-Modelle laufen.
- Anmelden (am schnellsten mit deinem Google-Konto) und „Authorize“ bestätigen. Du landest wieder im Lernhelfer.
- Auf „Guthaben aufladen“ tippen und 5 $ einzahlen.
2. Privaten Speicher anlegen
Deine Unterlagen und Ausgaben liegen in einem privaten Speicher bei GitHub. Nur du kommst dran.
- „GitHub-Konto anlegen“: E-Mail, Passwort und Benutzername wählen, E-Mail bestätigen. Hast du schon ein Konto, einfach einloggen.
- „Speicher anlegen“: Die Seite ist schon ausgefüllt (Name lernhelfer-daten, Private). Nur ganz unten auf Create repository tippen.
- „Schlüssel erzeugen“: Name und Rechte sind schon ausgefüllt. Bei Repository access „Only select repositories“ wählen und lernhelfer-daten auswählen. Ganz unten Generate token tippen und den Schlüssel kopieren (er beginnt mit
github_pat_). - Zurück im Lernhelfer den Schlüssel einfügen und „Verbinden“ tippen. Der Lernhelfer findet den Speicher selbst.
3. Unterlagen aus OLAT
Am Windows-PC so; am Mac und nur mit iPad siehe Mit iPad oder Mac.
- Auf „PC-Programm herunterladen“ tippen. Fragt Chrome, ob du die Datei behalten willst: Behalten.
- Die Datei Lernhelfer-PC-einrichten öffnen. Zeigt Windows „Der Computer wurde durch Windows geschützt“: auf Weitere Informationen und dann Trotzdem ausführen tippen. Das kommt bei jedem Programm, das nicht aus dem Microsoft Store stammt.
- Ein schwarzes Fenster richtet alles ein (beim ersten Mal 5 bis 15 Minuten). Dann öffnet sich Chrome mit der OLAT-Anmeldung: ganz normal einloggen, mit Authenticator.
- Der Lernhelfer sucht deine Kurse unter „Meine Kurse“ und lädt die Unterlagen. Steht im Fenster „Fertig“, kann es zu. Die Datei löscht sich danach selbst, weil dein Speicher-Schlüssel darin steht.
Ab jetzt gleicht der PC von selbst ab, solange er läuft. Auf dem Desktop liegt eine Verknüpfung Lernhelfer OLAT für den Abgleich von Hand.
4. iPad und Handy verbinden
- Am PC unter Einrichten bei Schritt 4 auf „QR-Code zeigen“ tippen.
- Mit der Kamera des iPads auf den Code halten und den Link öffnen. Das iPad ist fertig eingerichtet.
- Tipp: In Safari auf Teilen und „Zum Home-Bildschirm“ tippen, dann startet der Lernhelfer wie eine App. Fragt er dort noch einmal nach dem Einrichten (das iPad trennt den Home-Bildschirm vom Browser), tippe auf „Mit Kamera verbinden“ und scanne den Code noch einmal.
Mit iPad oder Mac, ohne Windows-PC
Den Lernhelfer selbst nutzt du auf jedem Gerät im Browser. Nur das automatische Holen der Unterlagen aus OLAT braucht einen Computer. Der Grund: OLAT öffnet sich nur mit deinem Uni-Login und dem Authenticator. Das erledigt ein kleines Programm in einem echten Browser auf deinem Computer, und es muss danach im Hintergrund weiterlaufen, damit die Anmeldung nicht abläuft. Ein iPad erlaubt solche Hintergrundprogramme nicht. Eine Schnittstelle, über die der Lernhelfer ohne Login an die Dateien käme, bietet die Universität nicht an, und deine Uni-Zugangsdaten soll kein fremder Server speichern.
Mit einem Mac: automatisch, wie am Windows-PC
- Den Lernhelfer am Mac öffnen und anmelden und einrichten bzw. mit dem Verbindungslink aus Schritt 4 verbinden. Dann unter Einrichten bei Schritt 3Konto bei „Unterlagen aus OLAT“ auf Befehl für den Mac kopieren tippen.
- Das Terminal öffnen: ⌘ und Leertaste drücken, „Terminal“ tippen, Enter. Das Terminal ist bei jedem Mac dabei.
- Mit ⌘ V einfügen und Enter drücken. Ein Administratorpasswort braucht es nicht. Fragt macOS, ob das Terminal auf den Schreibtisch zugreifen darf: Erlauben, dort legt der Lernhelfer die Verknüpfung „Lernhelfer OLAT“ ab.
- Es öffnet sich Chrome (fehlt Chrome: Chromium) mit der OLAT-Anmeldung. Ganz normal einloggen, mit Authenticator. Steht im Terminal „Fertig“, kann es zu. Beim ersten Mal dauert alles 5 bis 15 Minuten.
- Meldet macOS „Hintergrundobjekt hinzugefügt“: Das ist der Abgleich. Unter Systemeinstellungen, Allgemein, Anmeldeobjekte muss er eingeschaltet bleiben.
Warum ein Befehl im Terminal und keine Datei zum Doppelklicken? Programme aus dem Internet blockiert der Mac, solange sie keine kostenpflichtige Signatur von Apple haben. Ein Befehl, den du selbst einfügst, braucht das nicht. Er lädt nur Python, die Browser-Steuerung und das Abgleich-Programm in den Ordner ~/Library/Lernhelfer, prüft jede Datei und richtet den Abgleich alle 30 Minuten ein.
Nur mit iPad oder Handy: Unterlagen selbst hochladen
Ohne Computer holst du die Dateien selbst aus OLAT und gibst sie dem Lernhelfer. Das dauert ein paar Minuten pro Woche; alles andere geht wie gewohnt: Wochenausgabe, Übungen, Karteikarten, Prüfungstraining.
- In Safari lms.uibk.ac.at öffnen und einloggen, dann den Kurs und den Ordner mit den Folien oder den PS-Unterlagen.
- Die neuen Dateien laden: beim Eintrag auf die drei Punkte und Herunterladen tippen, dann Laden. Eine ZIP-Datei mit mehreren Dateien geht genauso. Alles landet in der App Dateien unter Downloads.
- Im Lernhelfer Unterlagen öffnen, Fach und Art wählen (Folien, PS oder Syllabus), auf Dateien wählen tippen und unter Downloads die neuen Dateien auswählen. Dann Hinzufügen.
- Der Lernhelfer liest den Text direkt auf dem iPad aus; gespeichert wird nur der Text. Danach im Fach auf Neu erstellen tippen.
Am Semesteranfang lohnt sich einmal der Syllabus jedes Kurses: Daraus kennt der Lernhelfer Termine, Prüfungen und Notenschlüssel. Lesen kann er PDF, PowerPoint (.pptx), Word (.docx), Text und ZIP. Eingescannte PDFs ohne Text gehen nicht; alte Formate (.ppt, .doc) vorher als PDF speichern.
Onlinetests per Foto
- In OLAT den Test öffnen und die Startseite als Bildschirmfoto aufnehmen: am iPad die obere Taste und die Lauter-Taste gleichzeitig drücken. Bearbeitest du den Test gerade, auch jede Frage.
- Im Lernhelfer unter Onlinetests auf Test per Foto hinzufügen tippen, das Fach angeben, die Bildschirmfotos wählen und Fragen auslesen.
- Die KI schreibt Fragen, Zeitraum und Punkte ab, löst aber nichts. Der Test steht danach im Überblick, mit Lösungswegen an Übungsaufgaben (Ultra), und die nächste Wochenausgabe nimmt die Fragen für ihre Übungsaufgaben.
Deine Antworten trägst du in OLAT selbst ein; welche Hilfsmittel bei einem Test erlaubt sind, steht im Syllabus.
Was ohne Computer fehlt
- Neue Unterlagen kommen nicht von selbst: Schau einmal pro Woche in OLAT, am besten nach der Vorlesung.
- Punkte erledigter Onlinetests übernimmt der Notentracker nicht automatisch; du trägst sie selbst ein.
- Den Stundenplan gibt es trotzdem: die .ics-Dateien aus LFU:online im Kalender hochladen.
Jede Woche
- Unter Heute (oder links in der Seitenleiste) ein Fach antippen.
- Sind neue Folien da (der PC holt sie von selbst), tippe auf Neu erstellen. Die Ausgabe ist nach zwei bis vier Minuten fertig, die Ultra-Fassung nach vier bis sechs, der Fortschritt läuft mit. Die App muss dabei offen bleiben, der Bildschirm bleibt von selbst an. Mit „Alle Fächer neu erstellen“ geht es für alle Fächer auf einmal.
- Lesen, Übungsaufgaben erst selbst rechnen und dann aufdecken, Begriffe im Lexikon abfragen. Was unklar bleibt, bei „Fragen“ stellen. Die Leiste oben in der Ausgabe springt zu jedem Teil.
Ältere Ausgaben bleiben unter „Frühere Ausgaben“ erhalten. Welches Modell schreibt, stellst du unter EinrichtenKonto ein. In Base schreibt immer DeepSeek V4.1, ab Pro wählst du selbst.
Für Word Power gibt es in jedem Tarif die Vorlage: Du gibst deine Word Partnerships ein und bekommst das Journal mit allen Feldern zum Ausfüllen und der Progress-Tabelle, als Datei für Word. Ab Pro schreibt Gemini dazu jeden YouTube-Talk mit Zeitstempeln mit.
Die Ultra-Fassung (in Ultra) ist mehr als doppelt so ausführlich: Jeder Gedanke der Folien wird erklärt, mit Beispiel, typischen Fehlern und Merksatz. Dazu kommt der Teil „Formeln Schritt für Schritt“: jede Formel in anderen Schreibweisen, nach jeder Größe umgestellt, eine Umformung pro Zeile, mit Zahlenbeispiel. Außerdem 8 bis 12 Übungsaufgaben mit jedem Rechenschritt und bis zu 35 Begriffe.
Termine und Kalender
- Stundenplan: Vorlesungen und Proseminare kommen nur aus LFU:online. Dort pro Lehrveranstaltung die .ics-Datei herunterladen und im Kalender mit „ICS-Datei hinzufügen“ hochladen. Sie erscheinen dann auf allen Geräten, mit dem Thema der Einheit aus der Wochenausgabe.
- Fristen (Abgaben, Onlinetests) kommen aus den Wochenausgaben. Auf Heute stehen sie unter „Als Nächstes“ und lassen sich abhaken; daneben steht die Woche, ein Tag zum Antippen.
- Der Kalender zeigt Montag bis Freitag. Was zur selben Zeit stattfindet, steht nebeneinander; Fristen vom Wochenende stehen beim Freitag.
- Ins iPad übernehmen: Im Kalender auf „Neue Fristen übernehmen“ tippen, die Datei öffnen und „Alle hinzufügen“ wählen. Das iPad erinnert dann einen Tag und zwei Stunden vor jeder Frist, auch wenn der Lernhelfer zu ist.
- Frag den Lernhelfer auf Heute kennt Stundenplan, Fristen, Onlinetests und alle Wochenausgaben: zum Beispiel wo das PS ist, was als Nächstes ansteht oder wie du eine Abgabe angehst.
Onlinetests
Unter Onlinetests stehen alle Tests deiner Kurse: welche gerade offen sind und bis wann, welche als Nächstes kommen und wie viele Punkte sie bringen. Ein Test lässt sich antippen, dann siehst du die Aufgabenstellung.
So liest der PC Tests: Läuft ein bewerteter Test, öffnet der PC ihn genau einmal, liest die Fragen und tippt dann auf „Test unterbrechen“ und „Ok“. Antworten werden nie eingetragen, gespeichert oder abgeschickt, und „Test beenden“ wird nie gedrückt. Ein Schutz im Browser blockiert diese Knöpfe zusätzlich. Dein Versuch bleibt also voll erhalten. Tests, die noch nicht begonnen haben, öffnet der PC nie.
Abgelaufene Tests zeigen deine Antworten und die Lösung von OLAT, Selbsttests sind zum Üben da. Beides nimmt die Wochenausgabe für die Übungsaufgaben.
Ohne PC-Programm fügst du einen Test per Foto hinzu, siehe Mit iPad oder Mac. Selbst hinzugefügte Tests lassen sich bearbeiten und löschen.
Lösungswege (Ultra) zeigt die Fragen eines Tests einzeln, mit Formeln wie in OLAT. Zu jeder Frage stellt der Lernhelfer eine gleichartige Übungsaufgabe mit anderen Zahlen, rechnet sie mit Rechenweg zum Aufklappen vor und erklärt jeden Schritt. Die Originalaufgabe löst du damit selbst: Ergebnisse dafür nennt er nicht, und er schreibt nichts nach OLAT. Welche Hilfsmittel bei einem Test erlaubt sind, legt jede Lehrveranstaltung fest, meist im Syllabus.
Der Löser zeigt die Fragen eines Tests einzeln, mit Formeln wie in OLAT. Bei jeder Frage „Lösen lassen“ tippen: Du bekommst das Ergebnis so, wie es in OLAT eingetragen wird, und den Rechenweg zum Aufklappen. Bei „Rückfrage“ fragst du nach, was unklar ist. Mit „Weiter“ und „Zurück“ gehst du durch die Fragen; Lösungen und Rückfragen bleiben gespeichert. Gedacht ist er zum Vergleichen: erst selbst lösen, dann mit dem Löser prüfen, dann selbst in OLAT eintragen. Der Löser schreibt nichts nach OLAT. Ob KI bei einem Test erlaubt ist, legt jede Lehrveranstaltung selbst fest, meist im Syllabus.
Löser und Word Power (Englisch-Hausaufgaben) sind privat und haben je ein eigenes Passwort. Ihre Prompts liegen verschlüsselt im privaten Daten-Repo. Groß- und Kleinschreibung ist egal.
Noten
Unter Noten (ab Pro) stehen alle deine Punkte an einem Ort. Erledigte bewertete Onlinetests kommen mit dem Abgleich von selbst dazu, alles andere (Zwischentests, Klausuren, Abgaben) trägst du ein. Du siehst:
- deinen Verlauf als Diagramm, je Lehrveranstaltung und insgesamt;
- je Lehrveranstaltung, auf welche Note du gerade zusteuerst, und mit den Gesamtpunkten aus dem Syllabus, was dir für jede Note noch fehlt;
- wo du im Vergleich zum Kursschnitt stehst, wenn du ihn dazuschreibst;
- deinen Notenschnitt, nach ECTS gewichtet, sobald du sie einträgst.
Notenschlüssel und Gesamtpunkte stehen in der Wochenausgabe unter Stammdaten, Leistungsbeurteilung. Ohne eigenen Schlüssel rechnet der Tracker mit ab 50 % Note 4, ab 62,5 % Note 3, ab 75 % Note 2 und ab 87,5 % Note 1. Die Prognose rechnet nur mit deinen Einträgen, sie ist keine offizielle Note.
Lernen und Prüfungen
- Karteikarten (ab Pro): alle Begriffe aus allen Ausgaben in einem Stapel. Was du weißt, kommt nach 1, 3, 7, 14 und 30 Tagen wieder, was nicht, gleich nochmal; neu kommen höchstens 20 am Tag. Am PC geht es auch mit der Tastatur: Leertaste dreht um, 1 heißt nochmal, 2 gewusst. Für Anki lädst du den Stapel als Datei herunter, für Quizlet kopierst du ihn und fügst ihn beim Importieren ein.
- Prüfungen (ab Pro) stehen im Notentracker mit Countdown. Neue Wochenausgaben übernehmen die Termine aus dem Syllabus; fehlt einer, trägst du ihn ein. Der Lernplan verteilt alle Ausgaben des Fachs auf die Wochen bis dahin, die letzten zwei Tage bleiben zum Üben.
- PDF (ab Pro): In jeder Ausgabe öffnet „PDF“ eine Druckfassung mit allen Lösungen und Begriffen. Dort „Als PDF sichern“ wählen, am iPad im Teilen-Menü „Drucken“ und dann „In Dateien sichern“.
- Anhören (Ultra): Keine Lust zu lesen oder gerade im Bus? „Anhören“ macht aus der Ausgabe einen Podcast: Lena fragt, Max erklärt, rund 10 Minuten. Das Erstellen dauert etwa zwei Minuten; danach bleibt der Ton auf dem Gerät, und „Für unterwegs speichern“ legt ihn als Datei ab.
- Prüfungstraining (Ultra): Die Probeklausur stellt Aufgaben im Stil deiner Prüfung über den ganzen bisherigen Stoff, mit Zeitlimit; danach siehst du Punkte, Note und jeden Lösungsweg. Das Schwächen-Training sucht in deinen Onlinetests, Probeklausuren und Noten, woran es hakt, und macht genau dazu neue Übungen. Das Lernskript fasst den Stoff eines Fachs nach Themen zusammen, mit Formelsammlung, Begriffen und Prüfungs-Checkliste, auch als PDF.
Vortrag analysieren
Unter Vortrag bekommst du Rückmeldung zu einer Präsentation, etwa vor dem PS oder für Englisch. Video oder Tonaufnahme wählen, optional Anlass und Vorgaben dazuschreiben (Zeitvorgabe, Bewertungskriterien), auf „Transkript erstellen“ tippen. Nach 1 bis 3 Minuten steht das Transkript. Dann bist du dran: Video noch einmal ansehen und aufschreiben, was gut war, was nicht und was du beim nächsten Mal anders machen willst. Danach analysiert die KI in 1 bis 2 Minuten, und du bekommst:
- Deine Reflexion im Abgleich: zu jedem deiner Punkte „stimmt“, „teilweise“ oder „stimmt nicht“, immer mit Begründung, dazu, was du übersehen hast. Die Reflexion lässt sich überspringen, aber sie lohnt sich.
- Note und Gesamteindruck, dazu Punkte für Aufbau, Sprache, Vortragsweise, Belege und Beispiele und Kernbotschaft und, bei Videos, Folien.
- Sprachniveau nach GER (A1 bis C2) für Spektrum, Korrektheit, Flüssigkeit, Kohärenz und Vor Publikum sprechen, jede Stufe mit Belegen aus deinem Vortrag und was für die nächste fehlt.
- Die wichtigsten Tipps, jeweils mit einer Übung für die nächste Probe.
- Kennzahlen: Sprechtempo, wie oft äh und ähm, Füllwörter, lange Pausen.
- Befunde mit Zeitstempel: Grammatik, Wortwahl, leere Wörter, Logikfehler, irreführende Formulierungen und Brüche im Aufbau, jeweils mit Zitat, Erklärung und besserer Formulierung. Ein Tipp auf die Zeit spielt das Video an dieser Stelle ab.
- Das Transkript Wort für Wort, mit jedem äh, und Rückfragen an den Coach.
Das Video bleibt auf deinem Gerät; an die KI gehen nur die Tonspur und ein paar Standbilder. YouTube-Links gehen nur bei öffentlichen Videos, weil Googles KI nicht gelistete Videos nicht öffnen kann. Ein Video vom iPad oder Handy wählst du deshalb am besten direkt als Datei. Transkript und Analyse liegen in deinem privaten Speicher und sind auf allen Geräten da.
Wonach bewertet wird: Die KI bewertet nicht nach eigenem Ermessen. Sie bekommt mit jedem Vortrag feste Kriterien und muss jede Einstufung mit Stellen aus dem Vortrag belegen. Für die Sprache sind das die Deskriptoren des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (Europarat, Tabelle 3) und die Skala „Addressing audiences“ aus dem Begleitband von 2020, für die Präsentation die fünf Dimensionen der VALUE-Rubrik Oral Communication (AAC&U). Aussprache bewertet die App nicht, weil die Analyse das Transkript liest und die Aufnahme nicht hört. Alle Deskriptoren stehen unter jeder Analyse bei „Bewertungsgrundlage“.
Der Abgleich am PC oder Mac
- Solange der Computer an ist (der Mac: wach), hält er alle 30 Minuten die OLAT-Anmeldung wach und holt höchstens alle 12 Stunden neue Unterlagen. Unten auf der Seite Heute steht, wann zuletzt abgeglichen wurde.
- War der Computer lange aus, ist die OLAT-Anmeldung abgelaufen. Dann öffnet sich nach dem Einschalten Chrome mit der OLAT-Anmeldung, einfach einloggen. Oder auf dem Desktop bzw. Schreibtisch Lernhelfer OLAT doppelklicken.
- Sofort abgleichen, etwa wenn gerade neue Folien hochgeladen wurden: ebenfalls Lernhelfer OLAT doppelklicken.
- Neue Kurse sucht der Lernhelfer zu Beginn jedes Semesters selbst unter „Meine Kurse“ in OLAT. Was du zusätzlich unter Unterlagen hochlädst, bleibt beim Abgleich erhalten.
- Entfernen am Windows-PC: In der Aufgabenplanung die Aufgabe „Lernhelfer OLAT-Abgleich“ löschen, dann den Ordner
%LOCALAPPDATA%\Lernhelferund die Desktop-Verknüpfung. - Entfernen am Mac: im Terminal
launchctl bootout gui/$(id -u)/at.lernhelfer.olat; rm -rf ~/Library/Lernhelfer ~/Library/LaunchAgents/at.lernhelfer.olat.plisteingeben und die Verknüpfung vom Schreibtisch löschen. Hat der Lernhelfer Chromium geladen, liegt es in~/Library/Caches/ms-playwright.
Kosten
Der Lernhelfer selbst ist kostenlos, GitHub auch. Bezahlt wird nur die KI über dein OpenRouter-Guthaben, und zwar genau das, was du verbrauchst:
- Eine Wochenausgabe: meist 1 bis 8 Cent.
- Eine Frage zur Ausgabe: unter 1 Cent.
- Ein Vortrag: etwa 1 Cent pro Minute fürs Transkript und ein paar Cent für die Analyse.
- Ein ganzes Semester mit vier Fächern und einer Ausgabe pro Woche: etwa 2 bis 5 $.
Links unten in der Seitenleiste (am Handy unten auf der Seite Heute) stehen die Kosten des Monats und dein Restguthaben. Ist das Guthaben leer, entsteht nichts mehr, bis du nachlädst. Mehr als dein Guthaben kann nie abgebucht werden.
Datenschutz und Sicherheit
- Deine Unterlagen, Ausgaben und Vorträge liegen auf dem Lernhelfer-Server in der EU, getrennt nach Konto. Andere Nutzer:innen kommen nie daran. Der Betreiber könnte technisch hineinsehen, tut es aber nur, wenn du um Hilfe bittest. Alles Weitere steht in der Datenschutzerklärung.
- Für Antworten gehen die nötigen Texte über OpenRouter an das jeweilige KI-Modell. Dein Passwort ist nur verschlüsselt gespeichert.
- Dein KI-Schlüssel und dein Speicher-Schlüssel liegen nur im Browser deiner Geräte. Sie gehen an niemanden außer OpenRouter und GitHub.
- Deine Unterlagen liegen in deinem privaten Speicher. Niemand sonst, auch nicht die Person, die den Lernhelfer gebaut hat, kommt daran.
- Der Speicher muss privat bleiben: Folien sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht öffentlich werden. Der Lernhelfer prüft das beim Verbinden.
- Dein OLAT-Passwort sieht der Lernhelfer nie. Du loggst dich selbst in Chrome ein; gespeichert wird nur die Sitzung, auf deinem PC oder Mac.
- Hochgeladene Dateien liest der Lernhelfer auf deinem Gerät aus; gespeichert wird nur ihr Text. Bei Test-Fotos gehen die Bilder einmal an die KI zum Abschreiben und werden nicht aufbewahrt.
- Alle deine Daten lädst du jederzeit unter EinrichtenKonto bei „Deine Daten“ als ZIP-Datei herunter.
- Damit klar ist, was gebraucht wird, zählt der Server, welche Bereiche der App ein Konto an welchem Tag nutzt, ohne Inhalte. Ein Fehlerbericht enthält nur, was du schreibst, die Seite, die letzten Meldungen und deinen Browser.
- Halte dich bei Abgaben und Tests an die Regeln deiner Lehrveranstaltungen zur Nutzung von KI; sie stehen im Syllabus und damit auch in den Stammdaten jeder Ausgabe.
Wenn etwas nicht geht
- Unten auf der Seite Heute steht „OLAT-Anmeldung am PC abgelaufen“ (oder „am Mac“).
- Am PC auf dem Desktop bzw. am Mac auf dem Schreibtisch Lernhelfer OLAT doppelklicken und im Browserfenster einloggen.
- „Dein KI-Kontingent für diesen Monat ist aufgebraucht“.
- Jeder Tarif hat ein KI-Kontingent pro Monat. Am Monatsersten geht es weiter, mit einem größeren Tarif sofort.
- „GitHub antwortet 401“ oder „Schlüssel abgelaufen“.
- Der Speicher-Schlüssel gilt ein Jahr. Unter Einrichten bei Schritt 2 einen neuen erzeugen und einfügen, dann bei Schritt 3 das PC-Programm noch einmal laden und öffnen. Danach die anderen Geräte mit dem QR-Code neu verbinden.
- „OpenRouter: Insufficient credits“.
- Das Guthaben ist leer. Unter Einrichten auf „Guthaben aufladen“ tippen.
- Das iPad fragt plötzlich wieder nach dem Einrichten.
- Safari löscht gespeicherte Daten von Seiten, die du länger nicht geöffnet hast. Am PC unter Einrichten den QR-Code zeigen und noch einmal scannen. Deine Ausgaben sind nicht weg, sie liegen im Speicher.
- Ein Fach fehlt oder ist zu viel.
- Der Lernhelfer nimmt die Kurse des aktuellen Semesters aus OLAT unter „Meine Kurse“ → „Aktiv“. Ein Kurs, der dort nicht steht, fehlt auch hier.
- Eine Ausgabe wurde abgeschnitten oder klingt falsch.
- Noch einmal erstellen oder unter Einrichten ein anderes Modell wählen. Im Zweifel gilt immer, was in OLAT steht.
- Das schwarze Fenster beim Einrichten zeigt einen Fehler.
- Meist war kurz das Internet weg. Die Datei unter Einrichten bei Schritt 3 noch einmal herunterladen und öffnen; was schon da ist, wird nicht noch einmal geladen.
- Am Mac zeigt das Terminal einen Fehler.
- Den Befehl noch einmal ganz kopieren, einfügen und Enter drücken; meist war kurz das Internet weg, und was schon da ist, wird nicht noch einmal geladen. Der Abgleich braucht macOS 12 oder neuer.
- Eine hochgeladene PDF bringt „kein Text gefunden“.
- Dann ist sie eingescannt und enthält nur Bilder. Nimm, wenn es sie gibt, die PowerPoint-Fassung, oder frag nach einer PDF mit Text.
- Etwas anderes klappt nicht.
- Bei einer Fehlermeldung oben direkt auf „Fehler melden“ tippen, sonst unter EinrichtenKonto. Schreib kurz, was du gemacht hast; Seite, Meldung und Browser kommen von selbst dazu.